Blick übers Gelände des evangelischen Bildungszentrums
Eingang Birkeneck
Gospelwoche
Kirschblüte mit Blick aufs Haupthaus
Lagerfeuernacht beim Seminar mit Papa "on tour"

Lebensmittel lieben lernen - Vortrag im Evangelischen Bildungszentrum Südheide

Jährlich werden in Deutschland rund 18 Millionen Tonnen Lebensmittel entsorgt. Das entspricht etwa einem Drittel des Nahrungsmittelverbrauchs. Das Evangelische Bildungszentrum in Hermannsburg engagiert sich seit zwei Jahren in einem von der Bundesstiftung Umwelt geförderten Projekt zum achtsamen Umgang mit Lebensmitteln. Hier wurde zunächst in den eigenen Küchenbetrieb geschaut und Abläufe oder Zubereitungsverfahren so verändert, dass Lebensmittel nachhaltig verwendet und Reste vermieden werden. Nun möchte Bildungsreferentin Meike Voss vorstellen, was jede und jeder von uns als Verbraucherinnen oder Verbraucher tun kann, um achtsam und verantwortungsvoll mit Lebensmitteln umzugehen. Das Bildungszentrum lädt dazu zu einem Vortrag am Samstag, 22. Februar 2020 um 15.30 Uhr in den Lutterweg 16 nach Hermannsburg ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Andreas Brinker

Landwirtschaft in aller Munde - Thementag im Evangelischen Bildungszentrum Hermannsburg Südheide

Gleich im doppelten Wortsinn ist diese Überschrift zu verstehen: Die Produkte der Landwirtschaft sind in aller Munde und ernähren die Menschen. Aber auch die Rahmenbedingungen und Produktionsverfahren sind in aller Munde. Seit langem wurde nicht mehr so intensiv über Landwirtschaft diskutiert, protestiert und philosophiert.
Das betrifft sowohl die Ausrichtung in konventionellen oder biologischen Anbau mit allen Zwischen- und Sonderformen, als auch die Fragen der Produktionsgrundsätze, Vermarktungswege sowie des Konsumverhaltens. Schlagworte wie Überdüngung, Artensterben, Klimawandel, Tierwohl, Nachhaltigkeit sind in aller Munde und die Landwirtschaft steht unbestritten vor riesigen Herausforderungen.

Niklas Behrens

Mit einem Thementag Landwirtschaft lädt das Evangelische Bildungszentrum Hermannsburg am Sonntag, 23. Februar um 14.00 Uhr alle Interessierten ein, sich aus erster Hand informieren zu lassen und mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen. Erwartet werden dazu Insa Harms aus dem Kreis Lüchow-Dannenberg, angehende Betriebswirtin und als Agrarscout Botschafterin für die Landwirtschaft. Weiterhin Niklas Behrens aus der Nähe von Wildeshausen, Vorsitzender der Junglandwirte Niedersachsen e.V. und in seinem Traumberuf tätig. Sowie Andreas Brinker, Bildungsreferent und Dorf-Entwickler aus dem Osnabrücker Raum.

Weitere Infos sowie einen ausführlichen Ablauf finden Sie im Flyer oder unter Telefon 05052/98990.

Schön, dass Sie vorbeischauen!

Vielleicht entdecken Sie unser Haus gerade ganz neu, vielleicht suchen Sie auch nach bestimmten Veranstaltungen und Terminen.

Als evangelisches Bildungszentrum im Herzen der Südheide bieten wir Ihnen alles, was Seminare und Freizeiten erfolgreich macht.

Die Angebote unseres Jahresprogramms richten sich vornehmlich an Einzelpersonen, Paare oder Familien. Für Gruppen, Institutionen oder Firmen erstellen wir gerne individuelle Angebote für ihr eigenes Programm oder auch mit Unterstützung durch unser Haus.

Genießen Sie unsere Gastfreundschaft und gönnen Sie sich ein paar Tage „Bildung voller Leben".

Erleben Sie unser Haus....

... und genießen Sie einen Flug durch die Gemeinde Südheide...

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Ein Prozent.

Erwachsenenbildung ist 1% wert.

 

Seit mehr als 20 Jahren stagniert die Förderung der Erwachsenenbildung in Niedersachsen durch den Landeshaushalt bei etwa 46 Millionen Euro, nachdem sie Mitte der neunziger Jahre von etwa 60 Millionen Euro abgesenkt wurde. Das bedeutet tatsächlich eine beträchtliche reale Absenkung der Landesförderung, die in einer Weise mehr gestiegene Sach- und vor allem Personalkosten auffangen kann. Schon gar nicht wird ihr Anteil am Bildungsetat des Landes von nur 0,63% der Bedeutung der Erwachsenenbildung gerecht. Zwar wird dies auch von vielen Politikern so gesehen, was in einigen Jahren zu Erhöhungen für das betreffende Haushaltsjahr führte (so 2019 und 2020) – aber nicht zu einer dynamisierten, verstetigten Erhöhung auf Dauer und jedes Jahr, wie sie nötig wäre (und wie es sie natürlich in allen anderen Einrichtungen des Bildungswesens gibt).

Deswegen fordert die Niedersächsische Erwachsenenbildung schon seit langem 1% des Bildungsbudgets. Das ist das Mindeste, was die Arbeit der vielen Einrichtungen wert ist!

In jährlich über 100.000 Veranstaltungen erreichen die Erwachsenenbildungseinrichtungen 1,4 Mio. Menschen in ganz Niedersachsen – flächendeckend und vor Ort. Sie setzen sich für Grundbildung, Demokratiebildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt, Zweiter Bildungsweg, Persönlichkeitsbildung und Inklusion, für nachhaltige Entwicklung und Ehrenamt ein. Dieser wichtige Beitrag muss durch die Erhöhung der Finanzhilfe auf 1% des Bildungsbudgets unbedingt gesichert werden, damit weiterhin alle Menschen in Niedersachsen ein bedarfsgerechtes Angebot erhalten! Bereits jetzt haben die Bildungseinrichtungen in ganz Niedersachsen Schwierigkeiten, die stetig steigenden Kosten (Gehälter, Miete, Energie etc.) zu bezahlen.

Um den Standard angesichts ständig wachsender gesellschaftlicher Anforderungen zu halten, die Kursangebote weiterzuentwickeln und auszubauen, den Sprung in die Digitalisierung zu schaffen, ist eine laufende Anpassung der Grundfinanzierung für die Volkshochschulen, die Heimvolkshochschulen, die Katholische, die Evangelische sowie für die weiteren Landeseinrichtungen vor Ort unbedingt erforderlich,“ betont Prof. Dr. Gerhard Wegner, Vorsitzender des Niedersächsischen Bundes für freie Erwachsenenbildung (nbeb).

Der Kampagne „Erwachsenenbildung ist 1% wert“ haben sich alle öffentlich-anerkannten Erwachsenenbildungseinrichtungen in Niedersachsen angeschlossen. Sie richtet sich an die Landesregierung, an alle Abgeordnete im Nds. Landtag und an das Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Sie wird getragen von nds. öffentlich-anerkannten Bildungseinrichtungen sowie den Menschen, die sich in den Erwachsenenbildungseinrichtungen in Niedersachsen fort- und weiterbilden.

Postkarte zum Downloaden

Wer sich mehr informieren möchte: hier

Rückblick

Haupthaus im Sommer
Blick auf das Haupthaus. (Foto: Bösemann)

100 Jahre Bildung voller Leben

 - Evangelisches Bildungszentrum Hermannsburg feierte Jubiläum vom 1. - 3. November 2019

Es besteht seit 100 Jahren und ist damit die älteste evangelische Heimvolkshochschule Deutschlands. Gegründet wurde die Einrichtung 1919 als Niedersächsische Lutherische Volkshochschule durch den Pastor und damaligen Direktor der Hermannsburger Mission Dr. h.c. Georg Haccius. Ein auf ihn zurückgehender Leitsatz lautet, Menschen zu ermutigen, Vertrauen zu wagen und für sich und andere Verantwortung zu übernehmen.

Lernen frei von den Verpflichtungen und der Routine des Alltags - das ist nach wie vor die besondere Idee. Die Lernenden werden als Übernachtungsgäste gut versorgt und haben auch außerhalb der Kurse Gelegenheit, sich auszutauschen. Das ermöglicht eine besondere Konzentration und Intensität, wodurch sich Bildungsarbeit in Heimvolkshochschulen nach wie vor auszeichnet.

Die Seminarauswahl ist dabei vielfältig: Es gibt weiterhin den deutschlandweit einzigartigen Fünfmonatskurs für junge Erwachsene. „moving times“ – Zeit für Veränderung ist der Titel und am Motto „entdecken – entwickeln – entscheiden“ lässt sich bereits gut erkennen, was Inhalt dieses Angebots ist für junge Menschen im Lebensabschnitt zwischen Schule, Ausbildung und Beruf.

Die Befähigung und Fortbildung Ehrenamtlicher ist ein weiteres besonderes Anliegen des Hauses. Vorstandsmitglieder von Vereinen, Initiativen oder kirchlichen Organisationen sind genauso darunter wie Suchtkrankenhelfer*innen, Seniorentanzleiterinnen oder Engagierte im Bereich der Integration von zugewanderten Menschen.

Das EBH begleitet die Förderung und Weiterentwicklung ländlicher Räume und setzt sich für lebenswerte Bedingungen sowie für eine lebensfähige Zukunft ein. Projekte zum verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln oder Seminare mit einem Fokus auf Verwendung regionaler Erzeugnisse sind Beispiele, wo durch konkretes Handeln und Veränderung des persönlichen Lebensstils der „Weltüberlastung“ entgegnet werden kann.