Blick übers Gelände des evangelischen Bildungszentrums
Eingang Birkeneck
Gospelwoche
Kirschblüte mit Blick aufs Haupthaus
Lagerfeuernacht beim Seminar mit Papa "on tour"

Folgen des Coronavirus

Als Tagungs- und Bildungsstätte verfolgen wir die aktuelle Lage zur Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 mit hoher Aufmerksamkeit und setzen die entsprechend der behördlichen Anordnungen erforderliche Maßnahmen um.  Gesetzlich festgelegt ist, dass Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet oder einem besonders betroffenen Gebiet entsprechend der jeweils aktuellen Festlegung durch das Robert-Koch-Institut (RKI) aufgehalten haben (www.rki.de), die Gebäude und Einrichtungen des EBH nicht betreten dürfen. Gleiches gilt selbstverständlich für bereits mit Corona infizierte oder unter Quarantäne stehende Personen.

Zudem wird für jedes von unserem Haus verantwortete Seminar eine individuelle Risikoanalyse durchgeführt und geprüft, unter welchen Bedingungen, bzw. ob überhaupt die Veranstaltung durchgeführt werden kann.
Das Wohl unserer Gäste und unserer Mitarbeitenden stehen dabei an erster Stelle. Aber auch die Verantwortung für die allgemeine Bevölkerung fließt in die Entscheidungen mit ein.

Allen Seminarteilnehmenden und Mitarbeitenden des EBH danken wir für ein umsichtiges, verantwortungsvolles und sachliches Verhalten. Bei aller momentanen Verunsicherung und Gefährdung gibt ein Spruch aus der Bibel, der seit der Gründung vor 100 Jahren unser Hausspruch ist, gute Hinweise: „Gott hat uns nicht gegeben einen Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit“ (2 Tim 1, 7).

Folgende Veranstaltungen aus unserem Bildungsprogramm fallen aus (Stand 20.03.20):

20-095 Scham, die Wächterin der Menschenwürde - Themenabend
20-100 Scham und Menschenwürde – Seminar für Ehrenamtliche in der Hospizarbeit
20-105 „Von App bis Z“ – Smartphone-Seminar für Ältere
20-110 Arbeit mit Wert und Geschmack – Kaminabend für engagierte Männer
20-115 Farbenfrohes Wochenende – Für Frauen in der Lebensmitte
20-1345 Gesamtkonferenz der Referent*innen HkD
20-120 „Wenn Oma und Opa surfen gehen – EDV-Seminar für Ältere
20-125 Mitten im Leben – Umgang mit Sterben, Tod und Trauer
20-130 Gottesdienste gestalten
20-140 Das Bild vom Menschen in Theologie, Kunst, Musik und Literatur
20-135 Das Fest des Lebens – Einstimmungen auf das größte Ereignis der Christenheit
20-145 Unser Emmaus, unser Weg nach Emmaus
20-150 Mitten im Leben – Umgang mit Sterben, Tod und Trauer
20-160 Frühjahrstagung für Kreisbeauftragte und interessierte Frauen
20-220 Wachsen in der Krise - unterwegs mit Elia
 

Update!

Sämtliche Veranstaltungen bis einschließlich 18.4.20 werden nicht durchgeführt!

Schön, dass Sie vorbeischauen!

Vielleicht entdecken Sie unser Haus gerade ganz neu, vielleicht suchen Sie auch nach bestimmten Veranstaltungen und Terminen.

Als evangelisches Bildungszentrum im Herzen der Südheide bieten wir Ihnen alles, was Seminare und Freizeiten erfolgreich macht.

Die Angebote unseres Jahresprogramms richten sich vornehmlich an Einzelpersonen, Paare oder Familien. Für Gruppen, Institutionen oder Firmen erstellen wir gerne individuelle Angebote für ihr eigenes Programm oder auch mit Unterstützung durch unser Haus.

Genießen Sie unsere Gastfreundschaft und gönnen Sie sich ein paar Tage „Bildung voller Leben".

Erleben Sie unser Haus....

... und genießen Sie einen Flug durch die Gemeinde Südheide...

Postkarten-Aktion / Unterstützen Sie uns und machen mit!

Ein Prozent.

Erwachsenenbildung ist 1% wert.

 

Seit mehr als 20 Jahren stagniert die Förderung der Erwachsenenbildung in Niedersachsen durch den Landeshaushalt bei etwa 46 Millionen Euro, nachdem sie Mitte der neunziger Jahre von etwa 60 Millionen Euro abgesenkt wurde. Das bedeutet tatsächlich eine beträchtliche reale Absenkung der Landesförderung, die in einer Weise mehr gestiegene Sach- und vor allem Personalkosten auffangen kann. Schon gar nicht wird ihr Anteil am Bildungsetat des Landes von nur 0,63% der Bedeutung der Erwachsenenbildung gerecht. Zwar wird dies auch von vielen Politikern so gesehen, was in einigen Jahren zu Erhöhungen für das betreffende Haushaltsjahr führte (so 2019 und 2020) – aber nicht zu einer dynamisierten, verstetigten Erhöhung auf Dauer und jedes Jahr, wie sie nötig wäre (und wie es sie natürlich in allen anderen Einrichtungen des Bildungswesens gibt).

Deswegen fordert die Niedersächsische Erwachsenenbildung schon seit langem 1% des Bildungsbudgets. Das ist das Mindeste, was die Arbeit der vielen Einrichtungen wert ist!

In jährlich über 100.000 Veranstaltungen erreichen die Erwachsenenbildungseinrichtungen 1,4 Mio. Menschen in ganz Niedersachsen – flächendeckend und vor Ort. Sie setzen sich für Grundbildung, Demokratiebildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt, Zweiter Bildungsweg, Persönlichkeitsbildung und Inklusion, für nachhaltige Entwicklung und Ehrenamt ein. Dieser wichtige Beitrag muss durch die Erhöhung der Finanzhilfe auf 1% des Bildungsbudgets unbedingt gesichert werden, damit weiterhin alle Menschen in Niedersachsen ein bedarfsgerechtes Angebot erhalten! Bereits jetzt haben die Bildungseinrichtungen in ganz Niedersachsen Schwierigkeiten, die stetig steigenden Kosten (Gehälter, Miete, Energie etc.) zu bezahlen.

Um den Standard angesichts ständig wachsender gesellschaftlicher Anforderungen zu halten, die Kursangebote weiterzuentwickeln und auszubauen, den Sprung in die Digitalisierung zu schaffen, ist eine laufende Anpassung der Grundfinanzierung für die Volkshochschulen, die Heimvolkshochschulen, die Katholische, die Evangelische sowie für die weiteren Landeseinrichtungen vor Ort unbedingt erforderlich,“ betont Prof. Dr. Gerhard Wegner, Vorsitzender des Niedersächsischen Bundes für freie Erwachsenenbildung (nbeb).

Der Kampagne „Erwachsenenbildung ist 1% wert“ haben sich alle öffentlich-anerkannten Erwachsenenbildungseinrichtungen in Niedersachsen angeschlossen. Sie richtet sich an die Landesregierung, an alle Abgeordnete im Nds. Landtag und an das Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Sie wird getragen von nds. öffentlich-anerkannten Bildungseinrichtungen sowie den Menschen, die sich in den Erwachsenenbildungseinrichtungen in Niedersachsen fort- und weiterbilden.

Postkarte zum Downloaden

Wer sich mehr informieren möchte: hier

Rückblick

Haupthaus im Sommer
Blick auf das Haupthaus. (Foto: Bösemann)

100 Jahre Bildung voller Leben

 - Evangelisches Bildungszentrum Hermannsburg feierte Jubiläum vom 1. - 3. November 2019

Es besteht seit 100 Jahren und ist damit die älteste evangelische Heimvolkshochschule Deutschlands. Gegründet wurde die Einrichtung 1919 als Niedersächsische Lutherische Volkshochschule durch den Pastor und damaligen Direktor der Hermannsburger Mission Dr. h.c. Georg Haccius. Ein auf ihn zurückgehender Leitsatz lautet, Menschen zu ermutigen, Vertrauen zu wagen und für sich und andere Verantwortung zu übernehmen.

Lernen frei von den Verpflichtungen und der Routine des Alltags - das ist nach wie vor die besondere Idee. Die Lernenden werden als Übernachtungsgäste gut versorgt und haben auch außerhalb der Kurse Gelegenheit, sich auszutauschen. Das ermöglicht eine besondere Konzentration und Intensität, wodurch sich Bildungsarbeit in Heimvolkshochschulen nach wie vor auszeichnet.

Die Seminarauswahl ist dabei vielfältig: Es gibt weiterhin den deutschlandweit einzigartigen Fünfmonatskurs für junge Erwachsene. „moving times“ – Zeit für Veränderung ist der Titel und am Motto „entdecken – entwickeln – entscheiden“ lässt sich bereits gut erkennen, was Inhalt dieses Angebots ist für junge Menschen im Lebensabschnitt zwischen Schule, Ausbildung und Beruf.

Die Befähigung und Fortbildung Ehrenamtlicher ist ein weiteres besonderes Anliegen des Hauses. Vorstandsmitglieder von Vereinen, Initiativen oder kirchlichen Organisationen sind genauso darunter wie Suchtkrankenhelfer*innen, Seniorentanzleiterinnen oder Engagierte im Bereich der Integration von zugewanderten Menschen.

Das EBH begleitet die Förderung und Weiterentwicklung ländlicher Räume und setzt sich für lebenswerte Bedingungen sowie für eine lebensfähige Zukunft ein. Projekte zum verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln oder Seminare mit einem Fokus auf Verwendung regionaler Erzeugnisse sind Beispiele, wo durch konkretes Handeln und Veränderung des persönlichen Lebensstils der „Weltüberlastung“ entgegnet werden kann.